Häufige Fragen
Was uns am häufigsten gefragt wird.
Photovoltaik, Verteilerumbau und Hauselektrik – die Antworten, die wir sonst am Telefon geben.
Zusammenarbeit und Einsatzgebiet
In welchem Gebiet arbeitet strom-macher?
Wir arbeiten im Umkreis von rund 40 Kilometern um Hinterbrühl – das umfasst die Bezirke Mödling, Baden, Wien, St. Pölten und Umgebung. Der Radius ist bewusst eng gehalten: kurze Anfahrt bedeutet, dass wir bei einer Störung schnell vor Ort sind und auch Jahre nach der Montage noch vorbeikommen können.
Was kostet der erste Termin vor Ort?
Der erste Termin vor Ort und die Ersteinschätzung kosten nichts. Wir sehen uns Dach, Zählerschrank und Verbrauch an und sagen ehrlich, was sinnvoll ist – auch dann, wenn die Antwort lautet, dass sich eine Anlage bei Ihnen derzeit nicht rechnet.
Wie schnell bekomme ich eine Rückmeldung auf meine Anfrage?
Wir melden uns so schnell wie möglich, spätestens am nächsten Tag ab 7:00 Uhr – auch dann, wenn die Antwort „das ist nicht unser Fach“ lautet. Wir sind ein Betrieb mit fünf Personen, bei uns antwortet kein Callcenter.
Wer kommt zu mir – ein Verkäufer oder ein Techniker?
Zu Ihnen kommt jemand, der die Anlage später auch baut. Bei uns planen und montieren dieselben Leute, deshalb gibt es keinen Bruch zwischen dem, was versprochen, und dem, was gebaut wird. Sie haben von der Beratung bis zur Abnahme denselben Ansprechpartner.
Bekomme ich eine Dokumentation meiner Anlage?
Ja. Zu jedem Projekt gehören Prüfbericht, Schaltplan und die Datenblätter der verbauten Komponenten. Das ist kein Extra, sondern Teil der Übergabe – Sie brauchen die Unterlagen für den Netzbetreiber, für Förderungen und für jeden Techniker, der in zehn Jahren an die Anlage geht.
Photovoltaik und Ladeinfrastruktur
Was kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus?
Der Preis hängt von vier Dingen ab: der Größe der Anlage in Kilowattpeak, der Dachart und Eindeckung, dem Zustand Ihrer bestehenden Elektroanlage und davon, ob Speicher oder Wallbox dazukommen. Eine belastbare Zahl bekommen Sie erst nach dem Vor-Ort-Termin, weil gerade der Zustand des Zählerschranks den Preis stark verändern kann. Für eine erste Größenordnung können Sie unseren PV-Konfigurator nutzen.
Rechnet sich ein Stromspeicher?
Ein Speicher rechnet sich dann, wenn Sie den erzeugten Strom sonst ins Netz abgeben müssten. Was Sie selbst verbrauchen, ist ein Mehrfaches von dem wert, was die Einspeisung bringt. Entscheidend ist deshalb Ihr Tagesablauf: Wer tagsüber außer Haus ist und abends Wärmepumpe oder Auto laufen hat, profitiert deutlich mehr als jemand, der ohnehin bei Tag verbraucht.
Wie lange dauert die Errichtung einer PV-Anlage?
Die Montage auf dem Dach dauert bei einem Einfamilienhaus meist zwei bis drei Tage. Deutlich länger dauern die Schritte davor und danach: Planung, gegebenenfalls der Verteilerumbau und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Wir sagen Ihnen im Angebot, mit welchem Zeitraum Sie insgesamt rechnen müssen.
Muss ich eine PV-Anlage beim Netzbetreiber anmelden?
Ja, jede Anlage, die mit dem öffentlichen Netz verbunden ist, muss beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet und von ihm freigegeben werden. Wir übernehmen diese Anmeldung für Sie, inklusive der geforderten Fotos von Parametrierung, Zählertypenschild und Steuerleitung.
Funktioniert Photovoltaik auch auf einem Ost-West-Dach oder an der Fassade?
Ja, und in manchen Fällen ist das sogar die bessere Lösung. Ost-West-Belegung liefert eine flachere Spitze über einen längeren Tag, was den Eigenverbrauch erhöht. Senkrechte Fassadenmodule bringen im Winter überproportional viel Ertrag – genau dann, wenn der Verbrauch am höchsten ist. Wir belegen nach Ihrem Lastprofil, nicht nach Quadratmetern.
Kann ich meine bestehende PV-Anlage später erweitern?
Ob eine Erweiterung möglich ist, entscheidet sich meist am Zählerschrank und am Wechselrichter, nicht am Dach. Deshalb planen wir von vornherein Platz für Speicher, Wallbox und zusätzliche Stromkreise ein. Bei einer fremden Bestandsanlage sehen wir uns zuerst an, was der Verteiler hergibt.
Habe ich bei einem Stromausfall Strom, wenn ich eine PV-Anlage habe?
Nur wenn die Anlage ausdrücklich für Notstrom ausgelegt ist. Eine normale netzgekoppelte Anlage schaltet bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab, damit niemand am Netz gefährdet wird. Notstromfähigkeit ist technisch möglich, muss aber von Anfang an geplant und entsprechend verkabelt werden.
Kann ich eine Wallbox an meine Photovoltaikanlage anschließen?
Ja. Sinnvoll ist eine Wallbox, die mit der Sonne lädt und nicht gegen den Hausanschluss arbeitet. Dafür braucht es ein Lastmanagement, das die Ladeleistung an den momentanen Überschuss und die Absicherung des Hauses anpasst. Wir binden die Wallbox so ein, dass sie sich in die bestehende Anlage einfügt statt sie an die Grenze zu bringen.
Verteilerumbau und Modernisierung
Woran erkenne ich, dass mein Zählerschrank erneuert werden muss?
Typische Anzeichen sind alte Schraubsicherungen statt Sicherungsautomaten, ein fehlender Fehlerstromschutzschalter, kein Platz mehr für neue Stromkreise und eine Beschriftung, die niemand mehr lesen kann. Wenn Sie ohnehin über Photovoltaik, Wärmepumpe oder Wallbox nachdenken, lohnt sich der Blick in den Verteiler zuerst.
Muss der Verteiler vor einer PV-Anlage getauscht werden?
Nicht immer, aber oft. Eine PV-Anlage ist nur so gut wie die Elektroinstallation, an der sie hängt. Ist der Verteiler zu alt, fehlt der normgerechte Fehlerstromschutz oder schlicht der Platz für die zusätzlichen Stromkreise. Wir sehen uns deshalb immer beides an, bevor wir planen – Dach und Verteiler.
Wie lange ist der Strom bei einem Verteilerumbau abgeschaltet?
Bei einer üblichen Zählerschrank-Sanierung im Einfamilienhaus müssen Sie mit einigen Stunden ohne Strom rechnen. Den genauen Zeitraum stimmen wir vorher mit Ihnen ab, damit Sie Kühlgeräte, Homeoffice und Heizung darauf einstellen können.
Hauselektrik und Störungsdienst
Wie schnell seid ihr bei einer Störung vor Ort?
Einen 24-Stunden-Notdienst bieten wir derzeit nicht an. Unsere Hotline unter +43 664 11 09 721 nimmt Ihre Störungsmeldung jederzeit auf – wir melden uns am nächsten Tag ab 7:00 Uhr und stimmen ab, wie dringend es ist. Weil unser Einsatzgebiet auf rund 40 Kilometer um Mödling begrenzt ist, sind die Wege kurz. Bei akuter Gefahr wie Brandgeruch oder Rauch schalten Sie die Sicherung ab und wählen Sie den Notruf 122.
Macht ihr auch kleine Arbeiten wie zusätzliche Steckdosen oder Beleuchtung?
Ja. Neue Stromkreise für Homeoffice oder Werkstatt, zusätzliche Steckdosen, Beleuchtung und Fehlersuche gehören zum Alltag. Sie müssen für eine kleine Arbeit keinen großen Auftrag daraus machen.
Was ist eine elektrische Sicherheitsprüfung und brauche ich sie?
Bei einer Sicherheitsprüfung wird die Elektroanlage gemessen und dokumentiert: Schutzleiter, Isolationswiderstand, Fehlerstromschutzschalter und die Zuordnung der Stromkreise. Sinnvoll ist das beim Kauf eines Hauses, nach einem Umbau, bei einer älteren Anlage – und immer dann, wenn Sie neue Verbraucher wie Wärmepumpe oder Wallbox anschließen wollen.
Über den Betrieb
Arbeitet strom-macher auch für Betriebe und Landwirtschaft?
Ja. Neben Einfamilienhäusern setzen wir Anlagen auf Gewerbe-Flachdächern und in der Landwirtschaft um. Bei größeren Flächen belegen wir nach dem Lastprofil des Betriebs, weil dort der Eigenverbrauch über die Wirtschaftlichkeit entscheidet.
Wer steht hinter strom-macher?
strom-macher ist ein Betrieb mit fünf Personen aus Hinterbrühl und firmiert als km-motion GmbH. Drei der fünf heißen tatsächlich Macher – der Firmenname ist unser Familienname, kein Wortspiel. Sie haben deshalb kurze Wege, direkte Nummern und jemanden, der Ihre Anlage noch kennt, wenn in drei Jahren etwas dazukommt.
Fährt strom-macher selbst elektrisch?
Ja. Unser Kastenwagen ist ein Renault Master E-Tech und fährt rein elektrisch. Wir halten es für schwer vermittelbar, Leuten die eigene Stromerzeugung zu empfehlen und selbst mit Diesel vorzufahren.
Ihre Frage war nicht dabei?
Ein paar Sätze reichen. Wir melden uns persönlich zurück, meist am selben Tag.